Global IT Forum

Chairs: Gabriele Viebach, Thomas J. Graebe

Das Diplomatic Council hat die Spitzenpositionen des DC Global IT Forum mit Gabriele Viebach und Thomas J. Graebe besetzt. Die beiden Topmanager teilen sich die Chairship für das weltweite Forum der Informationstechnologie. Sie folgen turnusmäßig auf Thorsten Nowak, der dem Diplomatic Council als Chairman der DC Initiative Safer Internet for Children verbunden bleibt, und Heinz Paul Bonn, der das Forum begründet und dem Diplomatic Council weiterhin als Ehrenmitglied angehört.

Gabriele Viebach, Co-Chair

Gabriele Viebach, Chairwoman DC Global IT Forum, Strategin, Querdenkerin und „Macherin“, ist in mehreren internationalen Softwareunternehmen als Strategieberaterin und/oder im Beirat bzw. Aufsichtsrat tätig. Sie unterstützt neuartige Corporate-Inkubatorkonzepte, erarbeitet und schärft basierend auf der jeweiligen Unternehmensstrategie entsprechende Strukturen und Organisation gefolgt von Go-to-Market-Modellen sowie Geschäftsplanungen mit globaler Ausrichtung im digitalen Zeitalter. Sie gilt als einer der weltweit führenden Köpfe für die Transformation von Märkten und Unternehmen in die digitale Welt.

Thomas J. Graebe, Co-Chair

Thomas J. Graebe, Chairman DC Global IT Forum, ist in Personalunion Geschäftsführer des Bereichs Vertrieb der QualityMinds GmbH, einem auf internationale Qualitätssicherung im Software-Engineering spezialisierten Unternehmen. Er engagiert sich schon lange über das Unternehmertum hinaus für soziale Werte. So gehört er beispielsweise zum Kreis der Unterstützer des DC Partnerbündnisses White IT und der DC Initiative Safer Internet for Children zum Schutz von Kindern überall auf der Welt. Er ist zudem der kluge Kopf hinter der „DC App für Apple & Android“, die es neben anderen Funktionen ermöglicht, Spenden für gemeinnützige Projekte zu sammeln.

Board of Directors

  • Werner Bezikofer, Director DC Global Corporate Database, CEO IIC
  • Klaus-Michael Burger, Director Certification, Vorstand VMAG Valuation & Management Group
  • Dieter Böttcher, Director CIO Group, CEO Crewshare Technology
  • Andreas Espenschied, Director Software Group, Senior Vice President Software AG
  • Hans de Lange, Director Mainframe Migration, Director Business Development Raincode


Masterplan für das Öko-System IT

Das Global IT Forum des Diplomatic Council versteht sich als weltweite Plattform für Unternehmer und Manager aus dem IT-Sektor, die über die Technologie hinaus ihre Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen wollen. Hierzu hat das Forum einen Masterplan entwickelt, in dem es heißt: Das DC Global IT Forum hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen im „Öko-System IT“ zu positionieren. Dieses Öko-System umfasst weit über die Technologie hinausgehend gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Auswirkungen, die sich aus der allumfassenden Digitalisierung ergeben.

Agenda

Auf der Agenda des Global IT Forum stehen die Themen Sicherheit und Vertraulichkeit, Schutz der Privatsphäre, neue IT-basierte Geschäftsmodelle, Anforderungen an nationale Gesetzgeber durch globale IT-Dienste, grenzübergreifende Demokratisierung durch globale IT-Infrastrukturen, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, Software als Ansatz zur Nachahmung menschlichen Denkens, neue Kriminialitätsformen, Bio-IT, also die Verlagerung von IT-Funktionalitäten in Biomasse und das „Eindringen“ von IT in den menschlichen Körper, sowie die Entwicklung von der Informations- zur Wissensgesellschaft.

Global Corporate Database

Das Global IT Forum betreibt eine weltweite Firmendatenbank powered by Innovative International Consulting. Diese DC Corporate Database ist ein wichtiger Baustein in der Strategie, durch die Förderung internationaler Wirtschaftsbeziehungen satzungsgemäss einen Beitrag zur Friedenssicherung in der Welt zu leisten. Wissenschaftliche Studien etwa des DC Kooperationspartners Diplomatic Academy der Freien Universität Brüssel weisen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem materiellen Wohlstand einer Gesellschaft durch eine prosperierende Wirtschaft und der Friedfertigkeit in einer Region nach.


Globale Software-Zertifikate und Testate

Qualität hat im Diplomatic Council in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert. Dem folgend übernimmt das DC in ausgewählten Branchen Qualitätszertifizierungen. In diesem Zusammenhang hat das Diplomatic Council auch eine Stelle zur Zertifizierung von Software eingerichtet. Sie arbeitet nach einem dreistufigen Modell:

  • Basis-Zertifikat („Approved for International Use“, Selbstauskunft mit einfacher standardisierter Plausibilitätskontrolle),
  • Profi-Zertifikat („Recommended for International Use“, Selbstauskunft mit individueller Plausibilitätsprüfung) und
  • Software-Testat („Testified for International Use“, Prüfung entlang gesetzlicher Anforderungen und nationaler bzw. internationaler Standards).

In der Basis-Variante kann praktisch jedes Softwareprodukt zertifiziert werden, das Profi-Zertifikat und das Testat kann ausschließlich für betriebswirtschaftliche Software (Enterprise Resource Planning u.a.) erteilt werden. Programme, die im Geschäftsmodell „Software as a Service“ (SaaS) angeboten werden, sind in der Regel auch zertifizierbar bzw. testierfähig.

Eckpfeiler der Tätigkeit des Global IT Forum

Der Mensch im IT-Ökosystem

Das Global IT Forum des Diplomatic Council stellt den Menschen in den Mittelpunkt aller Betrachtungen. Die zunehmende Digitalisierung aller privaten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und letztlich auch politischen Lebensbereiche hat der Menschheit und damit jedem einzelnen Menschen zu dienen. Daher hat es sich das DC Global IT Forum zur Aufgabe gemacht, den Menschen im „Öko-System IT“ zu positionieren. Dieses Öko-System umfasst weit über die Technologie hinausgehend gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Auswirkungen, die sich aus der allumfassenden Digitalisierung ergeben.

  • IT katapultiert das Grundbedürfnis jedes Menschen nach Kommunikation in eine neue Dimension. Die Überall-Verfügbarkeit durch mobile Endgeräte und soziale Netzwerke stehen beispielhaft für diese Entwicklung.
  • IT stellt das Grundbedürfnis jedes Menschen nach Sicherheit und Vertraulichkeit vor neue Herausforderungen: Individuen und letztlich auch Organisationen können immer weniger sicher sein, dass ihre vertraulichen Informationen geschützt bleiben. Sobald Informationen digitalisiert vorliegen, sind sie leichter kopierbar und manipulierbar als je zuvor.
  • Der Zugang zu IT-Infrastrukturen als Grundlage für Information, Kommunikation und Teilhabe an der globalen Gesellschaft stellt eine zweite Ebene der Grundbedürfnisse dar, vergleichbar mit Bildung und sozialer Bindung. In diesem Sinne geht IT weit über eine bloße Technologie hinaus.
  • IT bildet die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, die nach und nach immer mehr Branchen auf den Kopf stellen werden. Diese so genannten disruptiven Geschäftsmodelle haben bereits begonnen, zu fundamentalen Umwälzungen in der Wirtschaft zu führen. Daher ist die derzeitige digitale Revolution in ihrer Dimension vergleichbar mit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts – mit entsprechenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt.
  • In Folge von IT werden sich rund um den Globus Arbeitswelten umfassender und schneller verändern als je zuvor. Es werden an einer Stelle neue Arbeitsplätze geschaffen und an anderer Stelle vernichtet werden. Das ist nicht neu – aber die Geschwindigkeit und damit die Vielzahl der Umwälzungen, die auf eine Arbeitsgeneration zukommen, sind neu.
  • IT verstärkt und beschleunigt den durch andere Branchen wie Logistik und zivile Luftfahrt längst begonnenen Trend zur Globalisierung. Während andere Branchen Landesgrenzen über­schreiten, kennt IT dank des Internet im Grunde gar keine Landesgrenzen mehr. Das stellt die nationalen Gesetzgeber in allen Ländern vor grundlegende Herausforderungen ebenso wie beispielsweise die nationalen Strafverfolgungsbehörden.
  • Die durch IT beschleunigte Globalisierung lässt teilweise sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander prallen. Hierfür gilt es Wege zu finden, um einerseits die Kulturvielfalt zu respektieren und zu erhalten und andererseits die Kulturkreisübergreifende Kommunikation in friedliche und für die jeweiligen Kulturen akzeptable Bahnen zu lenken.
  • IT-basierte Innovationen wie Drohnen und 3D-Drucker werden sukzessive zur grundlegenden Änderungen in den Lieferketten (Supply Chains) im weitesten Sinne des Wortes führen.
  • Angesichts der Schnelllebigkeit der IT-Welt erfahren die Themen Ressourenschonung und Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung – vom rasch wachsenden Berg des Elektroschrotts bis zu den Umweltauswirkungen immer größerer Rechenzentren. Diesem Aspekt fällt im Lichte der Post-2015 Development Agenda der UNO zur Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung für die Arbeit des Diplomatic Council als UNO-registrierte Organisation.
  • Software ist die Intelligenz der Digitalisierung, letztlich die Nachahmung und der Versuch der Optimierung und Potenzierung menschlichen Denkens. In absehbarer Zukunft wird die Software in immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereichen eine Substitutionsfunktion für menschliches Denken übernehmen. Damit werden gesellschaftliche und ethische Fragestellungen aufgeworfen, die es zu beantworten gilt.
  • Durch IT-basierte Infrastrukturen vom Internet bis zu sozialen Netzen hat jeder einzelne Mensch heutzutage einfacher, schneller und umfassender als je zuvor die Möglichkeit, sich und seine Meinung mitzuteilen und andere Menschen für sich zu gewinnen. Daraus erwächst eine grenzübergreifende Demokratisierung der Menschheit, auf die sich Staaten und Unternehmen gleichermaßen einstellen müssen. Schon heute findet die Durchsetzung technischer Innovationen stärker als je zuvor „buttom up“ statt. Dieser Trend wird vor politischen und gesellschaftlichen Innovationen nicht Halt machen.
  • Die schier unendliche Vielfalt der Angebote, die für jeden einzelnen mit einem Mausklick erreichbar sind, schafft einen beinahe „idealen Markt“ im Schumpeterschen Sinne – mit der Folge, dass die Loyalität des einzelnen gegenüber Marken und Unternehmen, aber auch gegenüber politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Institutionen im Abnehmen begriffen ist.
  • IT bringt völlig neue Kriminalitätsformen hervor, welche die Gesellschaft zusehends belasten – von Phishing-Angriffen auf Endverbraucher über Online-Wirtschaftsspionage bis zu terroristischen und militärischen Cyberangriffen.
  • Die nicht mehr einzudämmende Informationsflut führt zusehends zu einer Vermischung von Information und Wissen. Daher sind zunehmend Verfahren gefragt, um die Qualität und den Wahrheitsgehalt von Informationen zu sichern – erst dadurch entsteht eine Wissensgesellschaft.
  • Bio-IT, die Abbildung von IT-Funktionalitäten in Biomasse und das „Eindringen“ von IT in den menschlichen Körper wird in den nächsten Dekaden zahlreiche ethische und gesellschaftliche Antworten erfordern.

Das Global IT Forum des Diplomatic Council versteht die genannten Entwicklungen als Chance, mit Hilfe des „Öko-Systems IT“ den UNO-Gedanken der internationalen Völkerverständigung voran­zutreiben. Ziel ist es, dass möglichst alle Länder und damit möglichst alle Menschen an dem durch die IT ausgelösten Fortschritten partizipieren können. Diese Fokussierung auf die Chancen darf allerdings den Blick auf die damit verbundenen Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, nicht verstellen.

 

Initiative Mainframe Migration: Investitionen für die Zukunft sichern

Das Global IT Forum des Diplomatic Council hat eine Initiative gestartet, um die milliarden-schweren Investitionen der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware langfristig zu sichern. Leiter der Initiative ist Hans de Lange, Director Mainframe Transition im IT-Forum des Diplomatic Council

Angesichts des hohen Innovationstempos mit immer neuen Programmiersprachen, Rechnerplattformen und neuen Applikationen wird gerne vergessen, dass 70 Prozent aller für die Volkswirtschaft und das öffentliche Leben wichtigen An-wendungen heute noch in Altsprachen wie Cobol, PL/1 oder Assembler laufen und auf Mainframes arbeiten. Wenn die „Oldie-Software“ stillsteht, kommt die Wirtschaft in allen Industrienationen zum Erliegen, wird davor gewarnt, die vermeintlichen Altprogramme zu vernachlässigen. Beispielhaft sei verwiesen auf die IT-Pannen bei Flughäfen und Airlines alle paar Jahre, bei denen etwa durch den Ausfall der Mainframe-Buchungssoftware oftmals stundenlang der gesamte Flugverkehr lahmgelegt war. Banken, Versicherungen, Fertigungsbetriebe und viele weitere Branchen haben ebenfalls für ihre Kernfunktionen noch Großrechner im Einsatz.

2 Billionen Euro Mainframe-Software

Um künftige Ausfälle mit betriebs- und unter Umständen volkswirtschaftlich schlimmen Folgen zu verhindern, will die DC Initiative Mainframe Transition Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen helfen, die über 2 Billionen Euro zu retten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Bestandsapplikationen vor allem in Cobol investiert wurden. Täglich werden etwa 30 Milliarden Transaktionen über Cobol-Anwendungen abgewickelt, die auf rund 45.000 Großrechnern laufen. Für die Wartung der Oldie-Software werden allein in Deutschland rund 10 Mrd Euro jährlich aufgewendet.

Neue Produkte und Dienstleistungen, Änderungen in den Geschäftsprozessen, steigender Wettbewerbsdruck, neue gesetzliche Anforderungen, verändertes Kundenverhalten, Firmenzusammenschlüsse und viele weitere Einflüsse zwingen die Unternehmen zur ständigen Anpassung der Bestandssoftware. Diese Änderungen werden jedoch immer schwieriger und kostenaufwändiger, weil die oftmals über 25 Jahre alten Programme sehr komplex und nach heutigen Maßstäben ineffizient und unübersichtlich sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten der damaligen Programmierer längst in den Ruhestand getreten sind oder kurz vor dem Rentenalter stehen.

240 Milliarden Zeilen Cobol-Code

Die Umstellung allein der etwa 240 Milliarden Cobol-Programmierzeilen – ohne PL/1 und Assembler – auf eine moderne und damit wartungsfreundlichere Programmiersprache würde in Summe rund 6 Billionen Euro kosten und damit den Kostenrahmen der Volkswirtschaften und der öffentlichen Haushalte sprengen. Hinzu kommt, dass die Überführung Jahrzehnte benötigen würde und die heute modernen Umgebungen bis dahin ebenfalls schon wieder veraltet wären.

Es ist fallweise zu prüfen, welche Bestandsanwendungen weiterhin gepflegt, einem Outsourcing-Dienstleister übergeben, in eine moderne Umgebung migriert oder durch ein neues Programm völlig ersetzt werden.

Grundsätze für die Transition

Als Schlüsselmaßnahme zur Zukunftssicherung der Altsoftware stellt die Initiative über DC Mitgliedsfirmen Programme zur Verfügung , mit denen sich die Mainframe-Anwendungen ohne manuelle Eingriffe in den Programmcode auf eine moderne Serverumgebung übertragen lassen. Es bleibt dieselbe Anwendung, sie läuft nur auf einer zeitgemäßen Umgebung. Hierzu nennt die Initiative zwei „unumstößliche Grundsätze“:

1. Es genügt nicht etwa, auf einer zeitgemäßen Serverplattform einen Mainframe zu emulieren, weil man damit die durch den Großrechner gegebenen Einschränkungen lediglich auf eine moderne Hardware überträgt. Vielmehr müssen die Mainframe-Anwendungen durch einen Compiler laufen, so dass nativer (!) Servercode bspw. für .Net generiert wird.

2. Der Compiler muss in der Lage sein, die Software neu zu kompilieren, ohne dass auch nur eine einzige Programmzeile geändert werden muss. Selbst sog. CICS und DB2 Call sollten transparent übersetzt werden. Jede noch so kleine Änderung kann im ungünstigen Fall katastrophale Folgen bis hin zum Stillstand nach sich ziehen.

Wartungskosten lassen sich um 40 Prozent senken

Allein durch den Einsatz moderner Wartungstools lässt sich der Pflegeaufwand für die Oldie-Software um etwa 40 Prozent reduzieren, was einer jährlichen Kostenersparnis von 4 Mrd Euro für die deutsche Volkswirtschaft entspräche, haben die „Denkfabrik“ errechnet.

Zudem setzt die Reduzierung der Altlasten Entwicklungsressourcen für neue Applikationen frei. Derzeit entfallen in den Unternehmen im Durchschnitt nur 20 Prozent der Softwarekosten auf neue Entwicklungen; der Löwenanteil von 80 Prozent geht für Anpassungen, Weiterentwicklungen und Wartung drauf.  Die Anpassung dieses Verhältnisses auf 50:50 nennt die Initiative ein Etappenziel.

Global IT Forum integriert Software-Initiative

Die Aktivitäten der Global IT Forum im Diplomatic Council und der Software-Initiative Deutschland (SID) werden im Diplomatic Council als weltweiter Träger gebündelt. Der globale Think Tank wird den deutschen Softwareverband in sein Global IT Forum integrieren. Die über 100 Mitglieder der Software-Initiative werden als Mitglieder in das Global IT Forum des Diplomatic Council aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unter dem Dach des Diplomatic Council eine neue Heimat gefunden haben“, sagt Dieter Böttcher, Vorstandsvorsitzender der Software-Initiative Deutschland. Er erklärt den Schritt: „Der Softwaremarkt ist internationaler als je zuvor, so dass eine rein nationale Initiative wie die SID an ihre Grenzen stößt. Mit dem Diplomatic Council als neuem Verbandsträger haben wir weltweit den für das Softwaregeschäft unerlässlichen internationalen Anschluss gefunden.“
Thorsten Nowak, Chairman des Global IT Forum im Diplomatic Council, freut sich über die Verstärkung: „Die Mitglieder der Software-Initiative Deutschland sind uns herzlich willkommen. Wir empfinden diesen Schritt als eine wirkliche Bereicherung unseres weltweiten Teams.“ Die Software-Initiative Deutschland wurde vor über zehn Jahren als deutscher Softwareverband gegründet, um auf die wachsende Bedeutung von Software in immer mehr beruflichen, unternehmerischen und privaten Lebensbereichen aufmerksam zu machen. Auf etwa 2 Billionen Euro werden die Investitionen der Verbraucher, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware geschätzt. Ihre Rolle als Diskussionsforum der Fachleute und als Aufklärungsinstanz für Firmen und Verbraucher will die SID in der neuen Konstellation im Rahmen des Global IT Forum des Diplomatic Council fortsetzen.