Global IT Forum

Chairman: Thorsten Nowak

Thorsten Nowak

Thorsten Nowak

Thorsten Nowak ist Chairman des Global IT Forum und trägt damit die weltweite Verantwortung für alle IT-Aktivitäten des globalen Think Tank. Er steht beispielhaft für das Selbstverständnis des Diplomatic Council als weltweites Wirtschaftsnetzwerk mit sozialem Anspruch.

„IT hat nicht nur eine technologische und eine wirtschaftliche Komponente, sondern auch starke gesellschaftliche Auswirkungen“, betont der IT-Chairman. Thorsten Nowak erklärt: „Die digitale Revolution erfasst sukzessive immer mehr Branchen und immer mehr Lebensbereiche. Ich werde in meiner Amtszeit den Schwerpunkt vor allem auf den Einfluss der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle und die daraus resultierenden gravierenden Veränderungen im Alltag der Menschen legen. Es versteht sich von selbst, dass mir dabei die Begleitung der heran-wachsenden Generation beim Umgang mit der Digitalisierung eine besondere Herzens-angelegenheit ist.“

Hauptberuflich ist Thorsten Nowak Geschäftsführer des White IT-Bündnisses zum Schutz der Kinder im Niedersächsischen Innenministerium, das das Diplomatic Council mit der Initiative Safer Internet for Children weltweit vorantreibt. Das Bündnis wird u.a. unterstützt von: Bitkom, Bundesverband Digitale Wirtschaft, ComputaCenter, Deutsche Messe, eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft, Fujitsu, Hasso Plattner Institut, IBM, Initiative D21, Intel, Microsoft, Oracle, Siemens, Software AG, Symantec und Weißer Ring.

Board of Directors

  • Dieter Böttcher, Director CIO Group, CEO Crewshare Technology
  • Andreas Espenschied, Director Software Group, Senior Vice President Software AG
  • Gabriele Viebach, Director Emerging IT Markets, CEO Strategische Beratung und Unternehmensentwicklung

Eckpfeiler der Tätigkeit des Global IT Forum

Der Mensch im IT-Ökosystem

Das Global IT Forum des Diplomatic Council stellt den Menschen in den Mittelpunkt aller Betrachtungen. Die zunehmende Digitalisierung aller privaten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und letztlich auch politischen Lebensbereiche hat der Menschheit und damit jedem einzelnen Menschen zu dienen. Daher hat es sich das DC Global IT Forum zur Aufgabe gemacht, den Menschen im „Öko-System IT“ zu positionieren. Dieses Öko-System umfasst weit über die Technologie hinausgehend gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Auswirkungen, die sich aus der allumfassenden Digitalisierung ergeben.

  • IT katapultiert das Grundbedürfnis jedes Menschen nach Kommunikation in eine neue Dimension. Die Überall-Verfügbarkeit durch mobile Endgeräte und soziale Netzwerke stehen beispielhaft für diese Entwicklung.
  • IT stellt das Grundbedürfnis jedes Menschen nach Sicherheit und Vertraulichkeit vor neue Herausforderungen: Individuen und letztlich auch Organisationen können immer weniger sicher sein, dass ihre vertraulichen Informationen geschützt bleiben. Sobald Informationen digitalisiert vorliegen, sind sie leichter kopierbar und manipulierbar als je zuvor.
  • Der Zugang zu IT-Infrastrukturen als Grundlage für Information, Kommunikation und Teilhabe an der globalen Gesellschaft stellt eine zweite Ebene der Grundbedürfnisse dar, vergleichbar mit Bildung und sozialer Bindung. In diesem Sinne geht IT weit über eine bloße Technologie hinaus.
  • IT bildet die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, die nach und nach immer mehr Branchen auf den Kopf stellen werden. Diese so genannten disruptiven Geschäftsmodelle haben bereits begonnen, zu fundamentalen Umwälzungen in der Wirtschaft zu führen. Daher ist die derzeitige digitale Revolution in ihrer Dimension vergleichbar mit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts – mit entsprechenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt.
  • In Folge von IT werden sich rund um den Globus Arbeitswelten umfassender und schneller verändern als je zuvor. Es werden an einer Stelle neue Arbeitsplätze geschaffen und an anderer Stelle vernichtet werden. Das ist nicht neu – aber die Geschwindigkeit und damit die Vielzahl der Umwälzungen, die auf eine Arbeitsgeneration zukommen, sind neu.
  • IT verstärkt und beschleunigt den durch andere Branchen wie Logistik und zivile Luftfahrt längst begonnenen Trend zur Globalisierung. Während andere Branchen Landesgrenzen über­schreiten, kennt IT dank des Internet im Grunde gar keine Landesgrenzen mehr. Das stellt die nationalen Gesetzgeber in allen Ländern vor grundlegende Herausforderungen ebenso wie beispielsweise die nationalen Strafverfolgungsbehörden.
  • Die durch IT beschleunigte Globalisierung lässt teilweise sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander prallen. Hierfür gilt es Wege zu finden, um einerseits die Kulturvielfalt zu respektieren und zu erhalten und andererseits die Kulturkreisübergreifende Kommunikation in friedliche und für die jeweiligen Kulturen akzeptable Bahnen zu lenken.
  • IT-basierte Innovationen wie Drohnen und 3D-Drucker werden sukzessive zur grundlegenden Änderungen in den Lieferketten (Supply Chains) im weitesten Sinne des Wortes führen.
  • Angesichts der Schnelllebigkeit der IT-Welt erfahren die Themen Ressourenschonung und Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung – vom rasch wachsenden Berg des Elektroschrotts bis zu den Umweltauswirkungen immer größerer Rechenzentren. Diesem Aspekt fällt im Lichte der Post-2015 Development Agenda der UNO zur Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung für die Arbeit des Diplomatic Council als UNO-registrierte Organisation.
  • Software ist die Intelligenz der Digitalisierung, letztlich die Nachahmung und der Versuch der Optimierung und Potenzierung menschlichen Denkens. In absehbarer Zukunft wird die Software in immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereichen eine Substitutionsfunktion für menschliches Denken übernehmen. Damit werden gesellschaftliche und ethische Fragestellungen aufgeworfen, die es zu beantworten gilt.
  • Durch IT-basierte Infrastrukturen vom Internet bis zu sozialen Netzen hat jeder einzelne Mensch heutzutage einfacher, schneller und umfassender als je zuvor die Möglichkeit, sich und seine Meinung mitzuteilen und andere Menschen für sich zu gewinnen. Daraus erwächst eine grenzübergreifende Demokratisierung der Menschheit, auf die sich Staaten und Unternehmen gleichermaßen einstellen müssen. Schon heute findet die Durchsetzung technischer Innovationen stärker als je zuvor „buttom up“ statt. Dieser Trend wird vor politischen und gesellschaftlichen Innovationen nicht Halt machen.
  • Die schier unendliche Vielfalt der Angebote, die für jeden einzelnen mit einem Mausklick erreichbar sind, schafft einen beinahe „idealen Markt“ im Schumpeterschen Sinne – mit der Folge, dass die Loyalität des einzelnen gegenüber Marken und Unternehmen, aber auch gegenüber politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Institutionen im Abnehmen begriffen ist.
  • IT bringt völlig neue Kriminalitätsformen hervor, welche die Gesellschaft zusehends belasten – von Phishing-Angriffen auf Endverbraucher über Online-Wirtschaftsspionage bis zu terroristischen und militärischen Cyberangriffen.
  • Die nicht mehr einzudämmende Informationsflut führt zusehends zu einer Vermischung von Information und Wissen. Daher sind zunehmend Verfahren gefragt, um die Qualität und den Wahrheitsgehalt von Informationen zu sichern – erst dadurch entsteht eine Wissensgesellschaft.
  • Bio-IT, die Abbildung von IT-Funktionalitäten in Biomasse und das „Eindringen“ von IT in den menschlichen Körper wird in den nächsten Dekaden zahlreiche ethische und gesellschaftliche Antworten erfordern.

Das Global IT Forum des Diplomatic Council versteht die genannten Entwicklungen als Chance, mit Hilfe des „Öko-Systems IT“ den UNO-Gedanken der internationalen Völkerverständigung voran­zutreiben. Ziel ist es, dass möglichst alle Länder und damit möglichst alle Menschen an dem durch die IT ausgelösten Fortschritten partizipieren können. Diese Fokussierung auf die Chancen darf allerdings den Blick auf die damit verbundenen Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, nicht verstellen.

 

Software-Qualitätszertifikat "Approved for International Use"

Global Software Approved for international Use

DC Qualitätssiegel Global Software

 DC Qualitätssiegel Global Software

Qualität hat im Diplomatic Council in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert. Dem folgend übernimmt das DC in ausgewählten Branchen Qualitätszertifizierungen. In diesem Zusammenhang hat das Diplomatic Council auch ein globales Software-Zertifikat geschaffen. Es bestätigt aufgrund der Selbstauskunft des Herstellers, dass die Software für den weltweiten Einsatz geeignet ist. Durch das Zertifikat soll einerseits Softwareherstellern geholfen werden, ihre Programme auf internationalen Märkten zu platzieren und andererseits Anwendern eine erste Entscheidungshilfe und Investitionssicherheit bei der Auswahl der richtigen Software an die Hand gegeben werden. Das Zertifikat ersetzt jedoch – allein schon aufgrund seiner gewollten Einfachheit in den Fragestellungen – kein Pflichtenheft und erst recht keine intensive Inaugenscheinnahme vor dem Erwerb der Software.

Ein Unternehmen, das die Prüfung besteht, erhält das abgebildete Zertifikatslogo im JPG-Format. Es darf dieses während der Laufzeit in alle Marketing- und Vertriebsmaterialien ohne weitere Kosten unbeschränkt einbinden (Webseite, Broschüren, Vertriebsschreiben, Messestand, Aufsteller etc.). Weitere Informationen zu  dem Zertifikat “Global Software” finden Sie hier. Dort kann die Zertifizierung auch gleich online erworben werden.

Global IT Forum integriert Software-Initiative

Die Aktivitäten der Global IT Forum im Diplomatic Council und der Software-Initiative Deutschland (SID) werden im Diplomatic Council als weltweiter Träger gebündelt. Der globale Think Tank wird den deutschen Softwareverband in sein Global IT Forum integrieren. Die über 100 Mitglieder der Software-Initiative werden als Mitglieder in das Global IT Forum des Diplomatic Council aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unter dem Dach des Diplomatic Council eine neue Heimat gefunden haben“, sagt Dieter Böttcher, Vorstandsvorsitzender der Software-Initiative Deutschland. Er erklärt den Schritt: „Der Softwaremarkt ist internationaler als je zuvor, so dass eine rein nationale Initiative wie die SID an ihre Grenzen stößt. Mit dem Diplomatic Council als neuem Verbandsträger haben wir weltweit den für das Softwaregeschäft unerlässlichen internationalen Anschluss gefunden.“
Thorsten Nowak, Chairman des Global IT Forum im Diplomatic Council, freut sich über die Verstärkung: „Die Mitglieder der Software-Initiative Deutschland sind uns herzlich willkommen. Wir empfinden diesen Schritt als eine wirkliche Bereicherung unseres weltweiten Teams.“ Die Software-Initiative Deutschland wurde vor über zehn Jahren als deutscher Softwareverband gegründet, um auf die wachsende Bedeutung von Software in immer mehr beruflichen, unternehmerischen und privaten Lebensbereichen aufmerksam zu machen. Auf etwa 2 Billionen Euro werden die Investitionen der Verbraucher, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware geschätzt. Ihre Rolle als Diskussionsforum der Fachleute und als Aufklärungsinstanz für Firmen und Verbraucher will die SID in der neuen Konstellation im Rahmen des Global IT Forum des Diplomatic Council fortsetzen.