DC Founding President Botschafter Buddhi Athauda bezieht Sitz in Paris

Der Gründungspräsident des Diplomatic Council, H.E. Ambassador Buddhi K. Athauda, hat seinen neuen Dienstsitz in Paris bezogen. Er wird dort eine ganze Reihe von Aufgaben sowohl als Botschafter seines Heimatlandes Sri Lanka als auch als Ständiger Vertreter bei internationalen Organisationen übernehmen. Bei der UNESCO hat der Gründungsbotschafter des Diplomatic Council bereits seine Position angetreten.

Die Mitglieder des Diplomatic Council werden von dem neuen und erweiterten Kontaktnetz in Paris und darüber hinaus profitieren. Mit Claude Marie-Belle Piel hat bereits die erste designierte DC Konsulin aus dem Umfeld des Botschafters eine herausragende neue Rolle im Diplomatic Council übernommen.

Umfassende Aktivitäten verschaffen dem Diplomatic Council weltweit Gehör

Viele DC Mitglieder erinnert sich an die umfassenden Aktivitäten von Ambassador Buddhi Athauda während seiner Amtszeit in Den Haag. Neben seiner Position als Botschafter fungierte er u.a. als Chairman der Hague Conference for Privat International Law (Haager Konferenz für internationales Privatrecht), als Chairman des Permanent Court of Arbitration sowie als Permanent Representative der Organization for the Prohibition of Chemical Weapons, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Die mit diesen Aktivitäten verbundenen vielfältigen Kontakte kamen und kommen allen Mitgliedern des Diplomatic Council zugute, weil sie helfen, Visionen unseres Think Tank weltweit an den richtigen Stellen Gehör zu verschaffen.

DC startet Programm für Unternehmensnachfolge

Das Diplomatic Council hat im Rahmen des Mittelstandsforums ein neues Programm für Unternehmensnachfolge gestartet.

Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft – das langfristige, auf Familie und Mitarbeiter ausgerichtete Handeln eines seiner großen Stärken. Darum ist es wichtig, diese mittelständische Unternehmenskultur zu erhalten. Schätzungen zufolge werden in den kommenden Jahren mehrere hunderttausend Mittelständler einen Nachfolger für ihr Unternehmen suchen. Nach Analysen finden 43 Prozent deutscher Senior-Chefs keinen Nachfolger, so viele wie nie zuvor.

Zielgruppe für das neue Programm sind:

  • Unternehmer, die aktuell oder zukünftig einen Nachfolger oder Partner für eine Ausweitung des Geschäftsmodells suchen.
  • Investoren, die passive oder tätige Investitionsmöglichkeiten in mittelständischen Unternehmen suchen.
  • Fach- und Führungskräfte, die sich für eine unternehmerische Perspektive interessieren.
  • Familienmitglieder, die sich für die Nachfolge interessieren oder an der Planung beteiligt sind.

Mit der Leitung des neuen Programms wurde Dipl.-Betriebswirt Peter Hertweck betraut. An den Start geht er mit einer eigenen zweitägigen Veranstaltung, die am 27. und 28. November im Europapark Rust stattfindet. Das „BWS Nachfolgeforum“ steht unter dem Motto „Nachfolge & Wachstum strategisch gestalten. Neue Perspektiven für Unternehmen, Investoren, Fach- und Führungskräfte“.

Für DC Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr für beide Tage inkl. Mittag- und Abendessen lediglich 660 Euro statt 990 Euro für die erste Person und 440 Euro für jede weitere Person. Die Teilnahme an lediglich einem Tag ist zu niedrigeren Kosten möglich.

Die Veranstaltung gliedert sich in mehrere Podien

Nachfolge planen und gestalten

  • Alexander Ruis, SK Family Office GmbH
  • Michael Keller, KELLER & COLL. TRUSTED ADVISORS FOR M&A GmbH

Nachfolge gestalten bedeutet Problembewusstsein für Nachfolger, Mitarbeiter und Unternehmensbedürfnisse zu entwickeln. Das ermöglicht die Entwicklung einer wirkungsvollen Übernahmestrategie im Interesse aller Beteiligten.

Referenten:

  • Mack, Europa-Park GmbH & Co KG Mack
  • Prof. Georg Müller-Christ, Universität Bremen
  • Dr. Timo Bender, bender gruppe

Die Zukunftssicherung von Familienunternehmen ist für alle Beteiligte eine Herausforderung. Insbesondere die zwischenmenschlichen Belange werden hierbei immer wieder zum Stolperstein.

Der entscheidende Erfolgsfaktor ist der richtige Umgang mit diesem Konfliktpotenzial, das Zusammenspiel innerhalb der Familie und des Unternehmens.

Referentin und Referent:

  • Armin Steuernagel, Purpose Ventures Fund + Purpose Stiftung Berlin
  • Katharina Hupfer, Triaz Group GmbH

Die langfristige Unabhängigkeit und Wertorientierung des Unternehmens zu erhalten, stellt bei der Unternehmensübergabe eine große Herausforderung dar. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es keine Nachfolge innerhalb der Familie gibt. Durch eine kluge Eigentumsstruktur von „Treuhandeigentum“ kann neben der Blutsverwandtschaft auch die Werte- und Fähigkeitenverwandtschaft bei der Eigentümernachfolge zum Tragen kommen. Gleichzeitig wird ausgeschlossen, dass das Unternehmen zu einem Spekulationsgut wird.

  • Dr. Ingo Krocke, Auctus Capital Partners

Es gibt Geschäftsmodelle, die sehr wirkungsvoll sind und in andere Regionen multipliziert werden könnten. Doch dafür fehlt die richtige Führungskraft oder die Finanzierung ist schwer darstellbar. Die Aufnahme von strategischen Partnern ist hier eine gute Lösung. Privat Equity Häuser bzw. Family Offices müssen das Thema Wachstum auch sehr strategisch angehen, um für ihre Investoren eine entsprechende Rendite zu erzielen, die üblicherweise über dem von privat gehaltenen Unternehmen liegen sollte.

Zu beachten sind hierbei:

  • Das richtige Management oder Teile davon
  • Strategische Impulse/Beratung
  • Externes Wachstum durch Zukäufe

Referenten:

  • Reiner Ramacher, Deutsche Postbank AG
  • Oliver Trautmann, MbG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg
  • Karl Filbert, ODDO BHF Aktiengesellschaft

Die Finanzierung der Nachfolge ist sowohl für die Nachfolger als auch für die Übergeber von erheblicher Bedeutung. Die meisten Übernahmen scheitern an der Finanzierung. Potenzielle Nachfolger sehen deshalb in der Finanzierung die größte Herausforderung.

Veranstaltungsort

Das Europa-Park Hotel Resort ist einer der größten Hotelstandorte Europas. Das Hotel Colosseo ist ein wahrhaft majestätisches 4-Sterne-Superior-Hotel im italienisch-römischen Stil und damit der perfekte Hintergrund für eine erfolgreiche Tagung. Der mediterrane Stil des prachtvollen Saals „La Scala“ ist ebenso imponierend wie inspirierend, geprägt von klassischer Eleganz und gediegener Ausstrahlung.

Der britische Kulturhistoriker Arnold Toynbee hat den Untergang einstmals mächtiger Hochkulturen untersucht. Gemeinsamer Auslöser für den Zerfall dieser Kulturen: Der soziale und moralische Verfall von Werten wie Ehrlichkeit, Verbindlichkeit und Treue. Werte, die in der Familie gelebt werden. Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft – das langfristige, auf Familie und Mitarbeiter ausgerichtete Handeln eines seiner großen Stärken. Darum ist es wichtig, diese mittelständische Unternehmenskultur zu erhalten.

Für DC Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr für beide Tage inkl. Mittag- und Abendessen lediglich 660 Euro statt 990 Euro für die erste Person und 440 Euro für jede weitere Person. Die Teilnahme an lediglich einem Tag ist zu niedrigeren Kosten möglich.

The Bridging Principles beim Diplomatic Council

Das Diplomatic Council hat The Bridging Principles als neues Mitglied aufgenommen. Es handelt sich dabei um weltweit anerkannte Kommunikationsprinzipien für den erfolgreichen Aufbau von Beziehungen zwischen Menschen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die Bridging Principles sind so konzipiert, dass sie für jeden Einzelnen anwendbar sein sollen, unabhängig von Herkunft, Alter, Zugehörigkeiten oder Fähigkeiten.

Kontakte bergen Konflikte

Kontakte mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Gruppierungen sind vielfach gelebter beruflicher und privater Alltag. Dabei bleibt die Unsicherheit, ob unsere Worte richtig verstanden werden. In einer immer vielfältigeren Welt können wir nicht immer alle kulturellen Wertesysteme und Verhaltensweisen kennen. Oder wir erwarten nicht, dass es unterschiedliche Verhaltensweisen gibt, da z. B. der Umgang des Kaufmanns aus dem Rechnungswesen mit dem Techniker aus der Produktion vermeintlich „normal“ ist.

Der Unterschied

Die meisten Kommunikationstrainings fokussieren sich darauf, spezifische landeskundliche oder kulturelle Besonderheiten einzelner Gruppen bzw. Länder zu vermitteln. Dieser Ansatz kann hilfreich sein, aber auch zu Verallgemeinerungen und Stereotypisierungen führen. Darüber hinaus liefert dieser Ansatz keine Hilfestellung in Bezug auf die übergeordnete Frage, wie ian effektiv mit fremden Menschen verschiedenster Kulturkreise umgehen kann, wenn ian vorab nicht viel über deren Hintergrund weiß.

Wie ist es möglich in einer vielfältigen Welt einfach und sicher ohne Missverständnisse zu kommunizieren? Wie baut man Brücken für eine kulturell sichere und zielführende professionelle Kommunikation? Mit den Bridging Principles hat die kanadische Anthropologin Leah Taylor Best eine praktisch anwendbare Antwort auf diese Fragestellungen entwickelt.

Die Bridging Principles verändern den Fokus weg von der unmöglichen Aufgabe, alle Wertesysteme und Verhaltensweisen jeder Kultur vorab kennen zu müssen, hin zu einem Prozess, der hilft, eine Brücke zielführender Kommunikation in jeder Lebenssituation überall auf der Welt aufzubauen.

Trainer in Europa

In Europa werden The Bridging Principles von den Trainern Sven Laue (Deutschland) sowie Helga Meurs und Barend Gerretsen (Benelux) gelehrt. Es sind ausgebildete Master Facilitatoren von The Bridging Principles und sie besitzen langjährige Erfahrung in der internationalen Personal-, Team- und Organisationsentwicklung.

Botschafter Buddhi Athauda wird Ständiger Vertreter bei der UNESCO

Der Gründungspräsident des Diplomatic Council, H.E. Ambassador B. K. Athauda, hat seine neue Position als Ständiger Vertreter gegenüber der UNO-Organisation UNESCO angetreten. Er präsentierte seine offizielle Empfehlung der Director General Irina Bokova. Botschafter Buddhi Athauda versicherte im Gespräch mit der Generalsekretärin die Unterstützung der Arbeit und der Werte der UNESCO.

UNESCO

Die UNESCO (englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, deutsch offiziell Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, auch: Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) ist eine Internationale Organisation und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in Paris (Frankreich). Derzeit sind 195 Mitglieder in der UNESCO vertreten und 9 assoziierte Mitglieder.

Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information. Ihr Gründungsvertrag wurde am 16. November 1945 von 37 Staaten in London unterzeichnet und trat am 4. November 1946 nach der Ratifikation durch 20 Staaten in Kraft. Erster Generaldirektor war Julian Huxley.

Aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges zogen die Gründungsstaaten die folgende Lehre:

„Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“

Weiter aus der Präambel der Verfassung der UNESCO:

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Im Bereich der Erziehung setzt sich die UNESCO vor allem dafür ein weltweit „Bildung für alle“ (Education for All, EFA) zu erreichen. Hierzu haben sich 164 Länder verpflichtet sechs Bildungsziele zu erreichen. Auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und AIDS-Prävention sowie der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehören zum Wirkungsfeld. Außerdem setzt sich die UNESCO auch für eine demokratische Erziehung auf Basis der Menschenrechte ein.

Außerdem entwickelte die UNESCO mit der ISCED (International Standard Classification of Education) eine Klassifikation zur Charakterisierung von Schulsystemen.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit der UNESCO ist die Organisation interregionaler und internationaler Konferenzen zum Thema Bildung/Erziehung wie etwa die Konferenz zur Erwachsenenbildung CONFINTEA.

Zum Aufgabenbereich der UNESCO gehören zudem das UNESCO-Schulprojekt und die UNESCO-Lehrstühle.

Die UNESCO koordiniert auch die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005–2014).

Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Organisation vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in der Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaften mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressourcen.

Die Folgen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts der Biowissenschaften haben den Bedarf an international übereinstimmenden Werten, Grundsätzen und Normen der Bioethik erhöht.[3] Die UNESCO hat darauf reagiert und in den vergangenen Jahren drei völkerrechtlich nicht bindende Erklärungen im Bereich von Wissenschaft und Menschenrechten ausarbeiten lassen, die von der Generalkonferenz jeweils einstimmig verabschiedet wurden:

Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und Menschenrechte (1997)
Internationale Erklärung über humangenetische Daten (2003)
Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte (2005)

Kultur

Die UNESCO betraut die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954, das wichtigste Werkzeug zur Bewahrung von Kulturgut, und die Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut von 1970, das Werkzeug gegen Plünderung. 2001 entstand die Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser, womit eine wichtige Lücke im geographischen Abdeckungsgebiet der Haager Konvention geschlossen wurde.

Das Welterbekomitee der UNESCO verwaltet das Welterbe der Menschheit (Welterbekonvention von 1972), welches eine besondere Auszeichnung mit Bewahrungspflicht darstellt. Es setzt sich aus dem Weltkultur- und Weltnaturerbe zusammen, womit die UNESCO ihre Agenden auch in den Bereich der Landschaften und Naturgebilde ausdehnte (entsprechend dem Begriff des Naturdenkmals). Hinsichtlich Kulturgüterschutz besteht eine enge Partnerschaft zwischen der UNESCO und dem Internationalen Komitee vom Blauen Schild (Association of the National Committees of the Blue Shield, ANCBS) mit Sitz in der niederländischen Stadt Den Haag.

Schon 1970 wurde das Programm Man and Biosphere (MAB) ins Leben gerufen, welches die enge Verflechtung von Kulturleistungen und Umwelt betont. Zu diesem Programm gehören auch die Biosphärenreservate als Modellregionen. Daher ist die UNESCO auch im Umwelt- und Naturschutz engagiert, in Folge des Programms entstanden wichtige weltweite Konventionen, etwa über die biologische Vielfalt (Biodiversität).

1982 wurde bei der UNESCO-Weltkulturkonferenz Mondiacult in Mexiko ein erneut „erweiterter Kulturbegriff“ festgeschrieben. Die 126 Teilnehmer-Staaten nahmen damit eine konzeptionelle Entwicklung zur Kenntnis; im Grunde ging es darum, den elitären, bildungsbürgerlichen Kulturbegriff und den europalastigen Fokus auf Kulturgut als Bauwerke und Werke der bildenden „Schönen Künste“ im musealen Sinne abzulösen.

2005 hat die UNESCO das Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet – eine „Magna Charta“ der Kulturpolitik. In diesen Kontext gehören auch das Weltdokumentenerbe im Rahmen des Programms Memory of the World (MOW) von 1992, das als „Gedächtnis der Welt“ auf die materiellen Zeugnisse bedeutender geistiger Kulturleistungen fokussiert (alte Handschriften, originale Urkunden, Bibliotheken u.ä.). Im Oktober 2003 wurde die Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet, das Übereinkommen trat am 20. April 2006 in Kraft. Schon das Vorgängerprogramm Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit schützte von 1997 bis 2006 mündliche Ausdrucksformen wie Mythen, Epen und Erzählungen, sowie darstellende Künste Musik, Tanz, Spiele, Bräuche, handwerkliche Fähigkeiten und andere künstlerische Ausdrucksformen, die sich nicht in einem materiellen Werkbegriff äußern.

Medienpolitik

Im Bereich „Kommunikation und Information“ setzt sich die UNESCO mit den Problemen der Informationsgesellschaft auseinander. Sie engagiert sich für die Pressefreiheit und den Informationszugang, indem sie unter anderem in Entwicklungsländern Medienkompetenz vermittelt, Journalisten ausbildet und Radiostationen bzw. Nachrichtenagenturen aufbaut.

Die UNESCO betreibt unter dem Kürzel EOLSS[5] eine große wissenschaftliche Online-Enzyklopädie.

Geschichte

Als Vorgängerinstitution gilt das dem Völkerbund angegliederte Institut International de Coopération Intellectuelle (IICI), das im Januar 1926 in Paris seine Arbeit aufnahm. Das IICI wiederum war ins Leben gerufen worden, weil die 1922 gegründete Commission International de Coopération Intellectuelle (CICI), der vierzehn Mitglieder, unter anderem Albert Einstein, Henri Bergson, Marie Curie und Gonzague de Reynold angehörten, als wenig schlagkräftig galt. Das IICI wurde deshalb als Exekutivorgan der weiterhin bestehenden CICI gegründet und wurde vor allem von Frankreich unterstützt, das auch den überwiegenden Teil des Personals stellte und 80 Prozent der Kosten des Instituts trug. Hauptaufgaben des IICI waren Fragen des Urheberrechts und geistigen Eigentums sowie von Übersetzungen, der Statistik im Kulturbereich und der „moralischen Abrüstung“, das heißt, das IICI sollte komplementär zum Völkerbund wirken, dessen Hauptaufgabe die Friedenssicherung durch politische Maßnahmen, wie etwa Abrüstung und Streitschlichtung war, indem es die Friedensbereitschaft der Völker durch erzieherische und kulturelle Maßnahmen stärkte.

Seit 1942 führte der britische Erziehungsminister Lord Butler in London Gespräche mit Amtskollegen aus acht europäischen Exilregierungen. Ziel war der Wiederaufbau von Bildung und Kultur nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Die Sowjetunion weigerte sich ausdrücklich, an den Beratungen teilzunehmen. Geplant waren zunächst bilaterale Verträge zwischen den beteiligten Staaten. Nachdem jedoch die Gründung der Vereinten Nationen beschlossen war, begann im Frühjahr 1944 der Kreis um Butler, eine ähnliche Struktur für Bildung und Kultur unter dem Dach der späteren UNO und mit Sitz in London zu entwickeln. Ein erster Entwurf für die UNESCO-Verfassung datiert auf den April 1944. Ab diesem Zeitpunkt beteiligten sich auch die Vereinigten Staaten an den Beratungen. Die europäischen Teilnehmer hofften auf US-Finanzhilfen für die Zeit nach dem Krieg. Auf amerikanischer Seite wollte man die UNESCO für die Gestaltung eines demokratischen Europa nach den eigenen Plänen nutzen.

Ab April 1945 kam es zu Konflikten zwischen der neuen französischen Regierung unter Charles de Gaulle und den übrigen Teilnehmern der Beratungsrunde. Die französische Seite wollte ihr, auf der Französischen Revolution basierendes Kulturverständnis zum Leitbild der UNESCO machen. Als ab November 1945 nach einem Regierungswechsel auf britischer Seite relativ unerfahrene Delegierte an den Beratungen teilnahmen, setzten die Franzosen Paris als zukünftigen Sitz der UNESCO durch. Inhaltlich kam ab diesem Zeitpunkt der Wissenschaft und der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit ein größeres Gewicht zu.

Am 11. Juli 1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der UNESCO, vertreten durch die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO.

Freiheit in der Digitalen Welt

Freedom in a Digital World

„Freiheit in der digitalen Welt“ lautete der Titel des diesjährigen Lux Summit, des alljährlichen Symposium des Diplomatic Council in Luxembourg. DC Leaders und Mitglieder sowie Gäste der „Denkfabrik“ waren auf Einladung von DC Lux President Francis Hoogewert und Vice President Noelle van Lonkhuyzen zusammengekommen, um über die Freiheit der Menschen in einer Welt der immer stärkeren Digitalisierung zu diskutieren. An den nachmittäglichen DC Executive Club schloß sich ein festlicher Abend im renommierten Parc BelAir an.

DC Business Ambassador Jamal Qaiser, DC Commissioner for UN Affairs, verdeutlichte den Zusammenhang zwischen Freiheit und Frieden. „Nur wenn Menschen in selbstbestimmter Freiheit leben können, ist ein Frieden möglich. Das gilt für die reale ebenso wie für die digitale Welt“, sagte der Wirtschaftsbotschafter des Diplomatic Council.

DC Commissioner for UN Affairs Dr. Klaus-Ulrich Moeller, Co-Chairman im DC Speakers Forum, stellte den DC Codex for Public Communication and Trust vor, der Regeln für die Kommunikation im öffentlichen Raum und insbesondere in den sozialen Netzwerken aufstellt. „Meinungsfreiheit bedeutet, dass man sich selbst öffentlich äußern darf, nicht, dass man andere diffamieren darf“, verdeutlichte Dr. Klaus-Ulrich Moeller.

The Digial World and the Union of Benelux lautete das Vortragsthema des ehem. belgischen Botschafter Thomas Antoine, Mitglied im Diplomatic Council, der heute als Generalsekretär die l’Union Benelux leitet. Er knüpfte in seiner Rede direkt an den DC Kodex an und verband ihn mit der aktuellen Politik. In Schengen, einem kleinen Ort in Luxembourg, war das Schengener Abkommen zustande gekommen, das der Bevölkerung in allen Staaten der Europäischen Union Freizügigkeit einräumt. Zugleich mussten und müssen dafür klare Regeln festgelegt und eingehalten werden, sowohl zur Sicherung der Außengrenzen als auch innerhalb der Staatengemeinschaft.

Von Schengen bis zum Cyberspace

„Schengen war der Ausgangspunkt einer zuvor nie gekannten Freiheit für die Menschen in Europa und zugleich die Verpflichtung, dem Missbrauch dieser Freiheit vorzubeugen und den Menschen in der Freiheit auch Sicherheit zu gewähren“, sagte DC Mitglied Botschafter Thomas Antoine, und zog den Vergleich zum Cyberspace: „In der digitalen Welt müssen wir Freiheit und Sicherheit in Einklang bringen.“ Und weiter erklärte der DC Botschafter: „Dazu gehört eine ausgewogene Balance zwischen dem berechtigen Wunsch nach Wahrung der Privatsphäre jedes einzelnen und der Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Freiheit ohne Sicherheit gibt es nicht.“ Ähnlich wie die Sicherung der Außengrenzen im Schengener Raum die Bürger schützen soll, ist es auch in der digitalen Welt unerläßliche Aufgabe des Staates, die Bevölkerung in der virtuellen Welt von Angriffen zu bewahren, meint DC Botschafter Thomas Antoine.

Markus Payer, Vice President Corporate Communications bei SES referierte über „Beyond Frontiers in a Digital World“. Er legte dar, wie über Satellitennetze die digitalen Informationsflüsse über alle Kontinente hinweg verteilt werden können, um Menschen überall auf der Welt an der digitalen Revolution teilhaben zu lassen.

Von Maschinen und Menschen

Die Generalsekretärin des Diplomatic Council, Thi Thai Hang Nguyen, sprach über „Machines and Humans – Digitalization transforms our world“. Die Kernthese ihrer „Digital Vision Speech“, in der sie das Diplomatic Council Otto Schell Institute for Digital Transformation vorstellte: „Ziel der Digitalisierung muss die Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen sein.“ Sie mahnte, bei der anstehenden digitalen Revolution alle Menschen auf die Reise in die digitale Welt mitzunehmen.

Diversity wird allgegenwärtig

Einhellige Meinung auf dem Luxembourger Digitalgipfel: Diversity wird durch die Digitalisierung allgegenwärtig. „In der heutigen Welt müssen wir im Grunde nirgendwohin mehr reisen, um andere Kulturen kennenzulernen. Erleben wir schon in der realen Welt ein völkerverbindendes Zusammenkommen – Schengen steht beispielhaft dafür -, so ist in der digitalen Welt beinahe jeder Mensch auf der Welt nur einen Mausklick von uns entfernt“, erklärte DC Botschafter Thomas Antoine.

Blockchain als Staatswährung

Ein interessantes Experiment startete das Diplomatic Council in Luxembourg mit der Vorstellung eines sog. Micro State, eines neu geschaffenen Landes Liberland, das von der Staatsgründung an rundum auf die Digitalisierung setzt. Die Beantragung der Staatsbürgerschaft ist ausschließlich über das Internet möglich, ebenso die Beantragung ausnahmslos aller staatlicher Leistungen. Die Staatswährung heißt Blockchain, eine reine Digitalwährung.

Botschafter Dr. Heinrich Kreft tritt dem DC bei

Der amtierende Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxembourg, Dr. Heinrich Kreft, ist dem Diplomatic Council als neues Mitglied beigetreten.

Am Abend hielt der amtierende Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxembourg, Dr. Heinrich Kreft, angesichts seiner Aufnahme als neues Mitglied in das Diplomatic Council, eine inspirierende und zugleich launige Rede über die Bedeutung der Diplomatie rund um den Erdball. Weit über die Erde hinaus führte der abendliche Vortrag von Georges Schmit, CEO des Symposium-Sponsors Space Resources Inc, der die Schritte der Menschheit von ihrer Entstehung bis zur Besiedlung des Weltalls durch die Menschen in den nächsten Jahrhunderten skizzierte.

„Von Frankfurt über Rotterdam und Wien bis Luxembourg waren alle DC Executive Club und Symposien des Diplomatic Council in diesem Jahr überaus inspirierend“, freut sich DC Generalsekretärin Hang Nguyen.

DC Commissioner for UN Affairs Jamal A. Qaiser

Stoppt die Verbreitung von Atombomben

Den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Nordkorea und den USA sowie zwischen dem Iran und den USA hat DC Business Ambassador Jamal Qaiser, DC Commissioner for UN Affairs, zum Anlass genommen, einen Plan zur Verhinderung der weiteren Verbreitung von Atomwaffen zu unterbreiten.

Die Bombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 6. August 1945 haben der Welt vor Augen geführt, welche katastrophalen Auswirkungen ein atomares Armageddon mit sich bringt.

Seitdem stellen Atombomben die ultimative Drohung in der internationalen Machtpolitik dar.

Schon 1957 hatte die UNO die International Atomic Energy Agency (IAEA) ins Leben gerufen, um die Atomenergie einer friedlichen Nutzung zuzuführen. Im Nuclear Proliferation Treaty (NPT) von 1968, das zwei Jahre später in Kraft trat, verpflichteten sich die USA, die damalige UdSSR, Großbritannien, Frankreich und China, ihr Know-how über Atombomben unter keinen Umständen zu verbreiten. Die Atommächte Indien, Pakistan und Israel sowie Iran und Nordkorea haben das Abkommen nicht unterzeichnet bzw. verweigern IAEA-Inspektoren die Überprüfung der Einhaltung.

Die jüngsten Eskalationen verlangen geradezu nach einer neuen Initiative, um die Verbreitung von Atomwaffen zu stoppen. Das gilt erst recht vor der Gefahr, dass sich auch der anschwellende Terrorismus künftig im schlimmsten Fall genau dieser Waffen – der tödlichsten aller Waffen, die die Menschen jemals hergestellt hat – bedienen könnte.

DC Commissioner for UN Affairs Jamal Qaiser fordert im Namen des Diplomatic Council eine globale Allianz gegen Atomwaffen.

Die Hintergründe, die Forderungen, die Allianz und die konkreten Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt beschreibt er in seinem Appell „Stop the Proliferation of Atom Bombs“!

Vier neue Botschafter beim Diplomatic Council

Im Rahmen des Luxemburger Gipfeltreffens des Diplomatic Council sind vier weitere Botschafter in das Diplomatic Council als neue Mitglieder aufgenommen worden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um den irischen Botschafter H.E. Peadar Carpenter, den japanischen Botschafter H.E. Shigeji Suzuki, den deutschen Botschafter H.E. Dr. Heinrich Kreft sowie den ehem. Botschafter Belgiens und heutigen Generalsekretär der L’Union Benelux, H.E. Thomas Antoine. Herzlich willkommen im Diplomatic Council!

 

Neuer DC Business Ambassador Sascha Zilger

Das Diplomatic Council hat den internationalen Vorbild-Unternehmer Sascha Zilger als neuen DC Business Ambassador aufgenommen. Die feierliche Inauguration des neuen Wirtschaftsbotschafters fand im feierlichen Rahmen im Senatssaal des Wiener Rathauses statt. Der Wirtschaftsbotschafter ist der höchste zivile Rang im Diplomatic Council. Der Titel wird ausschließlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich durch eine hohe Akzeptanz, eine hohe Kompetenz und ein mit den Grundpfeilern des Diplomatic Council übereinstimmendes Wertesystem auszeichnen. Es sind Männer und Frauen, die neben wirtschaftlichem Erfolg auch eine Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und ihr Handeln entlang dieser Verantwortung ausrichten.

„Intelligente Videoüberwachung“ gegen Terror

Das Diplomatic Council Otto Schell Institute for Digital Transformation (DCOS Institute) hat im Rahmen des Wiener Senatsempfangs des globalen Think Tank das Konzept einer „intelligenten Videoüberwachung“ für öffentliche Plätze, Flughäfen, Bahnstationen, Sportstadien usw. vorgestellt, um Terroranschläge zu verhindern. Der vom DCOS Institute als Trusted Advisor ausgezeichnete DC Director IT Security Jörg Hensen präsentierte im Wiener Rathaus eine Software für „Predictive Analytics“ in Kombination mit Videoüberwachung vor.

Das System wertet permanent alle Videoaufnahmen in Echtzeit mit Hilfe „Künstlicher Intelligenz“ (KI) aus und schlägt automatisch Alarm, sobald es kritische Situationen erkennt. Es liegt beim Betreiber – etwa der jeweiligen Kommune, Flughafen usw. – zu entscheiden, welche Situationen als potenziell gefährlich eingestuft werden und in welcher Form jeweils Alarm ausgelöst wird. Gesichter können von der Software automatisch verpixelt werden, um landesspezifischen Datenschutzanforderungen zu entsprechen.

Diese Form der automatisierten Überwachung von Menschen durch Künstliche Intelligenz wirft naturgemäß Fragen zum Themenkomplex „Sicherheit und Freiheit“ auf. Die Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit muss jeder Mensch für sich individuell und jede Gesellschaft treffen. Klar ist jedoch: Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit!

„Wir reden nicht von einem Prototyp, sondern das System steht für den Einsatz zur Verfügung“, betonte DC Trusted Advisor Jörg Hensen in Wien.

Alliance for Non-violent Sports

Das Diplomatic Council, das Kinderschutzbündnis White IT und die DC Mission Wien haben eine offene Allianz gegen Missbrauch im Spitzensport gestartet. Die Gründer rufen Unternehmen, Verbände, Vereine, Organisationen der Zivilgesellschaft und die Wissenschaft dazu auf, sich dieser Allianz anzuschließen.

Dabei ist der Spitzensport als Vorbild für den Breitensport zu sehen. Die Initiative ist ausdrücklich darauf ausgerichtet, Missbrauch auf allen Ebenen des Sports zu bekämpfen. Dabei ist nicht nur das sportliche Umfeld, sondern auch das häusliche Umfeld der Sportler(innen) zu adressieren. Weiterlesen