Sicherheit in Wien

Auf dem Jahresempfang des Diplomatic Council im Wiener Rathaus am 15. September wird Sicherheit im doppelten Sinne groß geschrieben.


Wäsche gegen Kugeln und Messer

Der neue DC Business Ambassador Sascha Zilger ist – wie es sich für einen echten Unternehmer gehört – nicht nur bei einer Firma engagiert, sondern gleich bei mehreren. Nachdem im letzten Jahr auf dem Wiener Empfang das Security Forum ins Leben gerufen wurde, zeigt der neue Wirtschaftsbotschafter in Fortsetzung des Themas ballistische Funktionswäsche. Wir alle kennen – und sei es aus dem Fernsehen – die dicken kugelsicheren Schutzwesten, die beispielsweise Polizisten im Einsatz tragen. Die ballistische Wäsche, die man in Wien life in Augenschein nehmen kann, schützt ebenfalls vor Angriffen durch Feuerwaffen und Messerattacken. Sie lässt sich allerdings unter der normalen Kleidung anziehen und damit viel unauffälliger tragen. Sie leistet damit für gefährdete Personen einen deutlichen Beitrag zur Sicherheit. Das Diplomatic Council will sie im November im Rahmen der Geneva Peace Week in Genf vorstellen. Teilnehmer des Wiener Empfangs können sie schon am 15. September begutachten.

Videoüberwachung mit Intelligenz

DC Trusted Advisor Jörg Hensen präsentiert in Wien das Konzept der „Predictive Analytics“ in Kombination mit Videoüberwachung. Dabei wird ein als gefährdet eingestufter öffentlicher Platz, ein Fußballstadion, eine Bahnstation, ein Flughafen usw. mit einem Kamerasystem ausgestattet, hinter dem sich Künstliche Intelligenz (KI) verbirgt. Die KI-Software wertet alle Aufnahme in Echtzeit aus und schlägt Alarm, wenn sich Situationen ergeben, die das System als potenziell gefährlich einstuft. Es lässt sich je nach Einsatzort und Bedrohungslage festlegen, unter welchen Umständen der Alarm ausgelöst werden soll.

Diese Form der automatisierten Überwachung von Menschen durch Künstliche Intelligenz wirft naturgemäß Fragen zum Themenkomplex „Sicherheit und Freiheit“ auf. Diese Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit muss jeder Mensch für sich individuell und jede Gesellschaft treffen. Klar ist jedoch:

Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit!

Die Gewährleistung des Staates für körperliche Unversehrtheit ist die Voraussetzung dafür, dass sich Menschen frei bewegen, frei leben und letztlich auch frei denken können. In diesem Sinne sind Technologien , die helfen, potenzielle Gefährdungssituationen im Vorhinein zu erkennen, um rechtzeitig eingreifen zu können und Menschenleben zu retten, als Unterstützung der Freiheit und nicht als Gefahr für die Freiheit einzustufen.

Erstvorstellung bei der UNO

Eine Delegation des Diplomatic Council hat die Software erstmals im Mai dieses Jahres auf dem 26. Jahrestreffen der UN Commission on Crime Prevention and Criminal Justice bei der UNO in Wien vorgestellt.