Völkerverständigung als ökonomisches Mandat

Das Diplomatic Council (DC) ist ein globaler Think Tank, der sich als Brücke zwischen Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft versteht. Die im Diplomatic Council engagierten Mitglieder sind der festen Überzeugung, dass Wirtschaftsdiplomatie (Economic Diplomacy) ein tragendes Fundament für die internationale Völkerverständigung und den friedlichen Umgang der Nationen miteinander darstellt.

Für diese Aufgabe hat das Diplomatic Council bei den Vereinten Nationen den höchsten Status zugesprochen Pope at UN GA 2015bekommen, der für eine Nicht-Regierungsorganisation erreichbar ist: den akkreditierten Beratungsstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der UNO. Das bedeutet, dass die Mitglieder des Diplomatic Council in 193 Staaten weltweit der Stimme der wirtschaftlichen Vernunft Gehör verschaffen.

Eine prosperierende Wirtschaft, die den Menschen Wohlstand beschert, gehört zu den besten Friedensgaranten überall auf der Welt.

Aus dieser Erkenntnis heraus überträgt das Diplomatic Council das Ziel der globalen Völkerverständigung in ein ökonomisches Mandat. Die Methodik eines weltweiten Wirtschaftsnetzwerkes wird hierzu mit der diplomatischen Kommunikationsebene der Staaten untereinander verknüpft. Damit erschließt das Diplomatic Council seinen Mitgliedern eines der hochwertigsten globalen Kontaktnetze für Wirtschafts- und Sozialfragen.

Hierbei fällt den im DC vertretenen Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft eine Schlüsselrolle für die Beratung der Botschafter zu, wie die ökonomischen Prinzipien auf ein weltweites Diplomatennetzwerk übertragbar sind. Umgekehrt bringen die Botschafter ihre diplomatische Kompetenz ein, um zu gewährleisten, dass das wirtschaftliche Geschehen im Diplomatic Council letztlich der Völkerverständigung und der Friedenssicherung dient.

Vor diesem Hintergrund sind im Diplomatic Council Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft willkommen, die mit Augenmaß ausgewählt werden und die sich durch eine hohe Akzeptanz, eine hohe Kompetenz und ein mit den Grundpfeilern des DC übereinstimmendes Wertesystem auszeichnen. Ebenso sind Unternehmen willkommen, für die Corporate Social Responsibility mehr als ein Schlagwort ist. Es gibt unterschiedliche Mitgliedsformen für Individualisten und Unternehmen.

Hochwertige Kontakte weltweit

Ein Botschafter oder Generalkonsul hält sich im Rahmen seiner diplomatischen Tätigkeit für rund drei bis DC Ambassadorsvier Jahre in einem Land auf. Die in dieser Zeit geknüpften hochwertigen Kontakte gehen in der Regel verloren, wenn der Diplomat turnusmäßig in ein anderes Land wechselt. Um dieses einzigartige Kontaktnetz über den Landeswechsel hinaus aufrecht zu erhalten, wurde das Diplomatic Council vor gut fünf Jahren von einer Gruppe engagierter Botschafter (Ambassadors Circle, Rat der Botschafter) gegründet. Im DC bringen die Diplomaten ihre besten Kontakte zusammen. Dadurch entsteht ein weltweites Kontaktnetz, das sich mit jedem neuen Land, in das ein im DC engagierter Botschafter oder Konsul wechselt, erweitert.

Gleichzeitig bringen die Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie die verantwortungsbewußten Global DoctorsUnternehmen, die als Mitglieder in das Diplomatic Council aufgenommen werden, ihre hochwertigen Kontaktnetze ein.

Da alle Mitglieder (Personen und Unternehmen), gleichgültig, wie sie zum Diplomatic Council gefunden haben, vor der Aufnahme einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden, entsteht ein globales Netzwerk des Vertrauens weit über herkömmliches „Networking“ hinausgehend. Wer den DC Ehrenpin trägt, um seine Zugehörigkeit zum Diplomatic Council zu zeigen, darf zu Recht als Ehrenmann bzw. Ehrenfrau tituliert werden.

Drei Säulen als Fundament

Diplomatic Council steht auf drei Säulen als Fundament.

  1. Das Diplomatic Council versteht sich als ein globaler Think Tank, der strikt gemäß der Charta der Vereinten Nationen handelt, der sich für das Gemeinwohl engagiert, gemeinnützige Projekte unterstützt und sich an wissenschaftlichen Studien und Projekten beteiligt. Das Diplomatic Council ist hierfür international als Non-Profit-Organisation anerkannt und ist gemeinnützig nach deutschem Recht.
  2. Das Diplomatic Council ist gleichzeitig ein globales Businessnetzwerk, das sowohl branchenübergreifend als auch in branchenspezifischen Fachforen organisiert ist. Die Mitglieder treffen sich nicht nur regelmäßig auf Veranstaltungen, sondern unterstützen sich darüber hinaus gegenseitig in vielerlei Hinsicht
  3. Das Diplomatic Council unterstützt seine Mitglieder dabei, ihrer Verantwortung im Rahmen der Wirtschaftsdiplomatie besser nachkommen zu können. Als Zeichen hierfür erhält jedes Mitglied eine weltweit gültige DC Status Card, die staatliche Stellen und Unternehmen auffordert, den Karteninhaber bei der Erfüllung seiner Mission für das Diplomatic Council in jeder Hinsicht zu unterstützen..

Jede DC Status Card wird in einem aufwändigen Sublimations- und Gravurverfahren hergestellt, wie es wohl sonst für keine zweite Mitgliedskarte auf der Welt in dieser Kombination zur Anwendung kommt. Dabei werden der Name und ein hochauflösendes Porträtfoto des Mitglieds durch Erhitzen auf ca. 230 Grad auf der Vorderseite in ein metallisiertes Trägermaterial mit polymerer Beschichtung eindiffundiert. Nach der Abkühlung wird die Karte auf der handgebürsteten erdmetallenen Rückseite mit einer Diamantgravur versehen. Das kombinierte Sublimations-/Gravurverfahren stellt sicher, dass die DC Status Card praktisch fälschungssicher ist. Den globalen Zielen des Diplomatic Council folgend entsteht jede einzelne Karte in einem wahrlich globalen Zusammenwirken: Das Trägermaterial wird aus Asien bezogen, die Sublimationsanlage kommt aus Amerika, der Gravurdiamant stammt aus Afrika, das Finishing der Karte erfolgt in Europa. Zudem erhält jedes Mitglied im Diplomatic Council einen Ehrenpin, um sich als Ehrenmann/Ehrenfrau zu erkennen zu geben.

Qualität hat einen hohen Stellenwert

Qualität hat im Diplomatic Council  in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert. Daher dürfen Firmenmitglieder das Vertrauenssiegel „DC Trusted Company“ führen. Damit zeigen sie ihren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern, dass man ihnen vertrauen kann. Hierzu wird jeder Antrag auf Firmenmitgliedschaft intensiv geprüft, bevor die Aufnahme erfolgt.

Die zugrunde liegende Vertrauenswürdigkeitsprüfung führt das Diplomatic Council in seiner Funktion als Beratungsorganisation der Vereinten Nationen durch. Dem entsprechend führt das Siegel den Subtitel „UN Consultative Status“; es gibt auch die deutschsprachige Variante „Berater der Vereinten Nationen“. Schließlich kann jedes Mitglied an der Willensbildung teilhaben, mit der das Diplomatic Council als Stimme der wirtschaftlichen Vernunft gegenüber den Vereinten Nationen auftritt.

Nach Genehmigung der Firmenmitgliedschaft wird das Siegel im Grafikformat JPG zur Verfügung gestellt.

DC Trusted Company Daimler Financial Services AG, Berater der Vereinten Nationen

Das Unternehmen darf das Siegel auf Briefpapier, Broschüren, Website, E-Mail-Signatur usw. verwenden, solange die Firmenmitgliedschaft besteht. Das Siegel der DC Mitgliedsfirma Daimler Financial Services AG steht beispielhaft hierfür, rechts und links abgebildet einmal in der internationalen Variante „UN Consultative Status“ und einmal als „Berater der Vereinten Nationen“. Das Siegel wird unabhängig von der Firmengröße verliehen. Da der Aufwand zur Prüfung eines Konzerns naturgemäß deutlich höher ist als bei einem kleineren Unternehmen variieren die Mitgliedsgebühren entsprechend der Firmengröße.

Darüber hinaus übernimmt das DC in ausgewählten Branchen Qualitätszertifizierungen.

Beispielhaft für eine Branchenzertifizierung steht das Qualitätszertifikat „DC Preferred Partner Hospitals“, dem eine mehrmonatige Prüfung eines Krankenhauses durch den darauf spezialisierten DC Zertifizierer Temos International vorausgeht, bevor es diese Auszeichnung erhält. Bislang haben sich über 50 Krankenhäuser weltweit für das Zertifikat „DC Preferred Partner Hospitals“ qualifiziert. Qualitätszertifizierungen gibt es derzeit für die Fachgebiete Computersoftware („Global Software“), Lernmaterialien („High Education Value“) und (in der Entwicklung) Hotels („Hotels of the World“).

Initiativen für eine bessere Welt

Über das herkömmliche „Business Networking“ bloßer Wirtschaftsclubs weit hinausgehend engagiert sich das Diplomatic Council gezielt in ausgewählten Initiativen, bei denen nicht primär ökonomische Bestrebungen im Vordergrund stehen. Hierbei wie auch auf allen anderen Feldern ist das DC offen für Kooperation mit ausgewählten Partnern.

Schutz der Kinder hat hohe Priorität

Die Generalsekretärin des Diplomatic Council, Hang Nguyen (rechts), macht sich in einem Krankenhaus in Nepal persönlich ein Bild vor Ort.

Die Generalsekretärin des Diplomatic Council, Hang Nguyen (rechts), macht sich in einem Krankenhaus in Nepal persönlich ein Bild vor Ort.

Beispielhaft für das soziale Engagement steht die DC Initiative Safer Internet for Children, die sich dem weltweiten Kampf gegen Kinderpornographie verschrieben hat. Hierzu kooperiert das Diplomatic Council u.a. mit dem Bündnis White IT des Bundeslandes Niedersachsen. Den Startschuss für die Kooperation gab der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius im Herbst 2013. Das Bündnis wird u.a. unterstützt von: Bitkom, Bund deutscher Kriminalbeamter, Deutsche Kinderhilfe, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Messe, eco – Verband der Internetwirtschaft, Fujitsu, Hasso Plattner Institut, IBM, Initiative D21, Intel, Microsoft, Oracle, Rossmann, Siemens und dem Weißen Ring. Alle Partner bringen sich aktiv mit ihren Stärken ein, um gezielt gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung in der digitalen Welt, in der heutzutage Kinder besonders gefährdet sind, vorzugehen. Das Diplomatic Council hat dabei die Aufgabe übernommen, über sein weltumspannendes Diplomatennetz von der Initiative entwickelten Schutzmaßnahmen in möglichst viele Länder zu bringen.

Hierzu bietet das DC von White IT entwickelte mehrsprachige Aufklärungsbüchlein zum Vorlesen und Selberlesen an, die das Qualitätszertifikat „DC High Education Value“ tragen. Die Büchlein „Anna says No!“ und „Eric says No!“ werden über das DC Netz der Botschaften, Konsulate und internationale Organisationen in Tausenderstückzahlen kostenfrei an Kindergärten und Schulen rund um den Globus abgegeben, um zum Schutz der Kinder überall auf der Welt beizutragen. Im Frühjahr 2016 haben engagierte Mitglieder des Diplomatic Council die Initiative vor der UN Commission for Crime Prevention and Justice bei den Vereinten Nationen in Wien offiziell vorgestellt. Im Sommer 2016 stellte das DC die Initiative vor der Bundespressekonferenz in Berlin vor

Weltweites Verzeichnis von Krankenhäusern

Ein weiteres beispielgebendes Projekt des Diplomatic Council stellt ein weltweites Verzeichnis von rund 70.000 Hospitälern dar, in dem die Kliniken vom DC Partner Hospitalscout nach anerkannten Qualitätskriterien bewertet werden. Aus diesem Fundus heraus erstellt das DC landesspezifische Verzeichnisse von Krankenhäusern, die für internationale Patienten empfehlenswert sind. Diese Verzeichnisse werden kostenfrei an Botschaften und Konsulate sowie internationale Einrichtungen abgegeben, damit diese bei Anfragen qualifizierte Auskünfte geben können. Wer einmal in einem fremden Land auf medizinische Hilfe angewiesen war, weiß diesen Service sehr zu schätzen.

Bewerbung um Mitgliedschaft im Diplomatic Council

UNO fordert freie Bewerbung

In Übereinstimmung mit den Vereinten Nationen nimmt das Diplomatic Council neue Mitglieder nach einem selektiven Verfahren auf. Die UNO gibt vor, dass das DC nicht „by invitation only“ arbeitet, sondern dass jeder Mensch, jedes Unternehmen und jede Organisation weltweit die Chance haben muss, sich um eine Mitgliedschaft im Diplomatic Council zu bewerben – auch dann, wenn kein Kontakt zu einem Mitglied besteht, das eine Einladung aussprechen könnte. Daher ist die Bewerbung über das DC Webportal für jedermann frei möglich.

Jede Bewerbung wird intensiv geprüft

Gleichzeitig räumt die UNO dem Diplomatic Council das Recht ein, jede einzelne Bewerbung zu prüfen und dann zu bestätigen oder abzulehnen. Genau so geht das DC vor: Jede Bewerbung wird vom Ambassadors Circle (Rat der Botschafter), der das Diplomatic Council führt, genauestens unter die Lupe genommen, um das hohe Niveau des DC Netzwerkes zu gewährleisten.

Schon zur Bewerbung hat ein neues Mitglied die Aufnahme- und die Erstjahresgebühr in voller Höhe zu entrichten. Wird die Bewerbung abgelehnt, erstattet das DC die vorab gezahlten Beträge in voller Höhe zurück; eine „Bearbeitungsgebühr“ fällt im Falle der Ablehnung nicht an. Dieses Verfahren führt das Diplomatic Council in Übereinstimmung mit dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (Economic and Social Council, ECOSOC) durch.

Mitgliedsformen Silver und Gold

Es sind derzeit zwei unterschiedlichen Mitgliedsformen verfügbar:

  • Silver (Firmenmitgliedschaft; kann auch von Einzelpersonen eingegangen werden) und
  • Gold (DC Business Ambassador auf Augenhöhe mit den Botschaftern).

Hinweis: Die (frühere) Mitgliedsform „White“ (Individualmitglied) ist auf absehbare Zeit ausgesetzt.

Staatspräsidenten, Premierminister, Staatsminister und Botschafter genießen eine Ehrenmitgliedschaft (Gold Status), allerdings auch nur auf Anfrage und ohne Anspruch auf Aufnahme. Mit der Ehrenmitgliedschaft verbunden ist die Pflicht, sich aktiv für das Diplomatic Council zu engagieren, so dass gewährleistet ist, dass alle Mitglieder auch von den Ehrenmitgliedern profitieren.


Engagierte Mitglieder sind die Seele

Das Diplomatic Council lebt von aktiven Mitgliedern aus Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft, denen es eine Ehre und Verpflichtung ist, sich aus eigenem Antrieb für Wirtschaftsdiplomatie als Grundlage für eine weltweite Völkerverständigung und den friedlichen Umgang der Nationen zu engagieren. In einer Welt, in der Wirtschaftskompetenz im Zusammenspiel der Nationen stärker als je zuvor gefragt wird, ist ein Think Tank, der Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verknüpft, unverzichtbar.

DC Summer Celebration


So folgt das Diplomatic Council gerne der Idee Buddhas, der zufolge man Tausende von Kerzen am Licht einer Kerze anzünden kann, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Denn wie bei Buddha nimmt auch im Diplomatic Council bei allen Aktivitäten die Freude und Erfüllung nicht ab, wenn man sie mit anderen Menschen teilt.