Völkerverständigung als ökonomisches Mandat

Das Diplomatic Council (DC) ist ein globaler Think Tank, der sich als Brücke zwischen Diplomatie einerseits und Wirtschaft und Gesellschaft andererseits versteht. Die im Diplomatic Council engagierten Mitglieder sind der festen Überzeugung, dass Wirtschaftsdiplomatie (Commercial Diplomacy) ein tragendes Fundament für die internationale Völkerverständigung und den friedlichen Umgang der Nationen miteinander darstellt.

Eine prosperierende Wirtschaft, die den Menschen Wohlstand beschert, gehört zu den besten Friedensgaranten. Aus dieser Erkenntnis heraus überträgt das Diplomatic Council das Ziel der globalen Völkerverständigung in ein ökonomisches Mandat. Die Methodik eines weltweiten Wirtschaftsnetzwerkes wird hierzu mit der diplomatischen Kommunikationsebene der Staaten untereinander verknüpft.

Hierbei fällt den im DC vertretenen Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft eine Schlüsselrolle für die Beratung der Botschafter zu, wie die ökonomischen Prinzipien auf ein weltweites Diplomatennetzwerk übertragbar sind. Umgekehrt bringen die Botschafter ihre diplomatische Kompetenz ein, um zu gewährleisten, dass das wirtschaftliche Geschehen im Diplomatic Council letztlich der Völkerverständigung und der Friedenssicherung dient. Vor diesem Hintergrund sind im DC Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft willkommen, die mit Augenmaß ausgewählt werden und die sich durch eine hohe Akzeptanz, eine hohe Kompetenz und ein mit den Grundpfeilern des DC übereinstimmendes Wertesystem auszeichnen.


Entstehungsgeschichte und Entwicklung

Ein Botschafter oder Generalkonsul hält sich im Rahmen seiner diplomatischen Tätigkeit für rund drei bis vier Jahre in einem Land auf. Die in dieser Zeit geknüpften hochwertigen Kontakte gehen in der Regel verloren, wenn der Diplomat turnusmäßig in ein anderes Land wechselt. Um dieses einzigartige Kontaktnetz über den Landeswechsel hinaus aufrecht zu erhalten, wurde das Diplomatic Council gegründet. Im DC bringen die Diplomaten ihre besten Kontakte zusammen. Dadurch entsteht ein weltweites Kontaktnetz, das sich mit jedem neuen Land, in das ein im DC engagierter Botschafter oder Konsul wechselt, erweitert.

Jedes neue Mitglied im Diplomatic Council wird entweder von einem Diplomaten empfohlen oder bei einer Bewerbung eines neuen Mitglieds vom Rat der Botschafter geprüft. Der Rat der Botschafter wird aus den Mitgliedern des Präsidiums sowie weiteren Botschaftern gebildet. Zum Präsidium gehören Seine Exzellenz, Buddhi Athauda, Botschafter der Republik Sri Lanka für das Königreich der Niederlande und Ständiger Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag, die 2013 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde (Gründungspräsident), Seine Exzellenz, Sarrath Kongahage, Botschafter der Republik Sri Lanka für Südafrika, Ihre Exzellenz, Dr. Nimota Akanbi, Botschafterin der Republik Nigeria, Ihre Exzellenz Botschafterin Sarojini Seeneevassen-Frers, Botschafterin der Republik Mauritius, Seine Exzellenz Enayatullah Nabiel, Botschafter der Republik Afghanistan und Seine Gnaden The Baron de Erdely Major General Sir Leslie R. Angell, Comte de Lys & Imperial Count Palatine of Europe. Darüber hinaus sind derzeit Diplomaten aus über 50 Ländern im DC vertreten. Dazu gehören: Afghanistan, Bangladesh, Brasilien, China, Costa Rica, Großbritannien, Indien, Israel, Japan, Jordanien, Kongo, Kroatien, Malawi, Malta, Mauritius, Mongolei, Moçambique, Namibia, Neuseeland, Nigeria, Pakistan, Slowakei, Südafrika, Sri Lanka, Sudan, die Schweiz, Thailand und die Vereinigten Staaten von Amerika. Allein in den USA sind 17 im DC vertretene Diplomaten ansässig. Jeden Monat kommen weitere Botschafter und Konsuln hinzu, die sich im Diplomatic Council engagieren.

Drei Säulen als Fundament

Die Gründer des Diplomatic Council haben drei Säulen als Fundament für das DC festgelegt:

  • Das DC versteht sich als ein globaler Think Tank, der strikt gemäß der Charta der Vereinten Nationen handelt, der folgend das DC sich für das Gemeinwohl engagiert, gemeinnützige Projekte unterstützt und sich an wissenschaftlichen Studien und Projekten beteiligt. Das Diplomatic Council erkennt nachdrücklich und ausschließlich die Vereinten Nationen als bindende Autorität an.
  • Das DC ist gleichzeitig ein globales Businessnetzwerk, das sowohl branchenübergreifend als auch in branchenspezifischen Fachforen (Corporate Communications, E-Mobility, Fair Finance, IT, Marketing, Media, Mittelstand, Mobilkommunikation, Project Management, Security, u.a.) engagiert ist. Da die Wirtschaft weltweit in Branchen organisiert ist, hält es das DC für unerlässlich, sich ebenfalls eine Branchenstruktur zu geben, obgleich die Diplomatie keine Brancheneinteilung kennt.
  • Das DC ist eine Charity Foundation, welche soziale und humanitäre Projekte ideell und finanziell unterstützt.

Qualität hat einen hohen Stellenwert

Qualität hat im Diplomatic Council über das Kontaktnetzwerk hinaus in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert. Dem folgend übernimmt das DC in ausgewählten Branchen Qualitätszertifizierungen.

Beispielhaft hierfür steht das Zertifikat „DC Best Hospitals of the World“, dem eine mehrmonatige Prüfung eines Krankenhauses durch den darauf spezialisierten Zertifizierer Temos International vorausgeht, bevor es diese Auszeichnung erhält. Bislang haben sich 31 Krankenhäuser weltweit für das Zertifikat „DC Best Hospitals oft he World“ qualifiziert. Qualitätszertifizierungen gibt es derzeit für die Fachgebiete Computersoftware („Global Software“), Lernmaterialien („High Education Value“), Halal-Nahrungsmittel („100 % Halal“) und (in der Entwicklung) Hotels („Hotels of the World“).

So bietet beispielsweise die weltweit größte IT-Messe CeBIT allen Ausstellern das Zertifikat „DC Global Software“ an. Das niedersächsische Innenministerium hat die staatlichen Aufklärungsbücher für den Kampf gegen Kinderpornographie mit „DC High Education Value“ qualitäts-zertifizieren lassen. Für die für gläubige Moslems essenziell wichtige Halal-Zertifizierung hat das Diplomatic Council ein eigenes Halal Certification Institute gegründet.

Initiativen für eine bessere Welt

Über das herkömmliche „Business Networking“ bloßer Wirtschaftsclubs weit hinausgehend engagiert sich das Diplomatic Council gezielt in ausgewählten Initiativen, bei denen nicht primär ökonomische Bestrebungen im Vordergrund stehen. Hierbei wie auch auf allen anderen Feldern ist das DC offen für Kooperation mit ausgewählten Partnern.

Beispielhaft hierfür steht die DC-Initiative Safer Internet for Children, die sich dem weltweiten Kampf gegen Kinderpornographie verschrieben hat. Hierzu kooperiert das DC u.a. mit dem Bündnis White IT des Bundeslandes Niedersachsen. Den Startschuss für die Kooperation gab der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius im Herbst 2013. Das Bündnis wird u.a. unterstützt von: Bitkom, Bund deutscher Kriminalbeamter, Deutsche Kinderhilfe, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Messe, eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft, Fujitsu, Hasso Plattner Institut, IBM, Initiative D21, Intel, Microsoft, Oracle, Rossmann, Siemens und dem Weißen Ring. Alle Partner bringen sich aktiv mit ihren Stärken ein, um gezielt gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung in der digitalen Welt, in der heutzutage Kinder besonders gefährdet sind, vorzugehen. Das Diplomatic Council hat dabei die Aufgabe übernommen, über sein weltumspannendes Diplomatennetz von der Initiative entwickelten Schutzmaßnahmen in möglichst viele Länder zu bringen. Hierzu bietet das DC von White IT entwickelte mehrsprachige Aufklärungsbüchlein zum Vorlesen und Selberlesen an, die das Qualitätszertifikat „DC High Education Value“ tragen. Die Büchlein „Anna says No!“ und „Eric says No!“ werden über das DC-Netz der Botschaften, Konsulate und internationale Organisationen in Tausenderstückzahlen kostenfrei an Kindergärten und Schulen rund um den Globus abgegeben, um zum Schutz der Kinder überall auf der Welt beizutragen.

Ein weiteres beispielgebendes Projekt des Diplomatic Council stellt ein weltweites Verzeichnis von rund 70.000 Hospitälern dar, in dem die Kliniken vom DC-Partner hospitalscout.com nach anerkannten Qualitätskriterien bewertet werden. Aus diesem Fundus heraus erstellt das DC landesspezifische Verzeichnisse von Krankenhäusern, die für internationale Patienten empfehlenswert sind. Diese Verzeichnisse werden kostenfrei an Botschaften und Konsulate sowie internationale Einrichtungen abgegeben, damit diese bei Anfragen qualifizierte Auskünfte geben können. Wer einmal in einem fremden Land auf medizinische Hilfe angewiesen war, weiß diesen Service sehr zu schätzen.

Engagierte Mitglieder sind die Seele des DC

Das Diplomatic Council lebt von aktiven Mitgliedern aus Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft, denen es eine Ehre und Verpflichtung ist, sich aus eigenem Antrieb für Wirtschaftsdiplomatie als Grundlage für eine weltweite Völkerverständigung und den friedlichen Umgang der Nationen zu engagieren. In einer Welt, in der Wirtschaftskompetenz im Zusammenspiel der Nationen stärker als je zuvor gefragt wird, ist ein Think Tank, der Diplomatie und Wirtschaft miteinander verknüpft, unverzichtbar.

So folgt das Diplomatic Council gerne der Idee Buddhas, der zufolge man Tausende von Kerzen am Licht einer Kerze anzünden kann, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Denn wie bei Buddha nimmt auch im Diplomatic Council bei allen Aktivitäten die Freude und Erfüllung nicht ab, wenn man sie mit anderen Menschen teilt.

H.E. Ambassador Buddhi Athauda, Diplomatic Council Founding President on behalf of Presidents Office, Ambassadors Circle, Secretariat General, Executive Committee, Steering Committee and all high-valued members of the Diplomatic Council