Wirtschaftsbotschafter Sascha Zilger plädiert bei der UNO für freien und fairen Welthandel

„Freier und fairer Handel“ lautete das Thema der Keynote von DC Business Ambassador Sascha Zilger auf der 56th Commission for Social Development bei den Vereinten Nationen in New York. Freier und fairer Welthandel ist eines der wichtigsten Wirtschaftsthemen der UNO.

Im UNO Hauptquartier sprach Sascha Zilger auf dem Jahrestreffen der UN Commission for Social Developmen in New York, um zu verdeutlichen, dass freier und fairer Handel ein wichtiges Element für die wirtschaftliche und damit eng zusammenhängend die soziale Entwicklung von Gesellschaften überall auf der Welt darstellt.

Seit dem World Summit for Social Development in Kopenhagen im Jahr 1995 stellt die Commission for Social Development (CSocD) das führende Gremium innerhalb der Vereinten Nationen für die Nachbereitung und Umsetzung der Copenhagen Declaration and Programme of Action dar. Die Kommission berät den Wirtschafts- und Sozialrat der UNO, der auch für das Diplomatic Council zuständig ist, bezüglich sozialpolitischer Fragestellungen von allgemeinem Charakter und insbesondere in allen sozialen Angelegenheiten, die nicht durch die darauf spezialisierten Regierungsgremien behandelt werden.

Höchster ziviler Rang im Diplomatic Council

Der Wirtschaftsbotschafter ist der höchste zivile Rang im Diplomatic Council. Der Titel wird ausschließlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich durch eine hohe Akzeptanz, eine hohe Kompetenz und ein mit den Grundpfeilern des Diplomatic Council übereinstimmendes Wertesystem auszeichnen. Es sind Männer und Frauen, die neben wirtschaftlichem Erfolg auch eine Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und ihr Handeln entlang dieser Verantwortung ausrichten.

DC Business Ambassador Sascha Zilger will mit seiner Keynote die Bedeutung des freien und fairen Handels für den Wohlstand, die internationale Völkerverständigung und den Frieden betonen.

Auszug aus seiner Keynote bei der UNOt:

Freiheit und Fairness gehören zu den höchsten Werten, die wir Menschen besitzen. Dennoch wird beides so häufig überall auf der Welt mit Füßen getreten. Dagegen wehren wir uns im Diplomatic Council. Wir plädieren für einen freien und fairen Handel weltweit über alle Landesgrenzen hinweg. Unterschiedliche Nationen sind Ausdruck kultureller Vielfalt auf unserem Planeten, aber sie sind keine ökonomischen Begriffe. Ein grenzüberschreitender Austausch von Waren und Dienstleistungen befördert den Wohlstand der Nationen, die internationale Völkerverständigung und den Frieden.

Es geht aber nicht nur um freien, sondern auch um fairen Handel. Fair bedeutet, dass es natürlich Regeln und Regularien geben muss, um den freien Welthandel zu organisieren. Wir müssen dafür sorgen, dass es stets zu einer Win-Win-Situation kommt. Dabei müssen die Gewinner sowohl im Herkunftsland als auch im Ankunftsland der Waren bzw. Dienstleistungen zu finden sein. Es bedarf also keiner nationalen Regulierung, sondern einer internationalen. Nichts anderes sind Freihandelsabkommen. Deswegen sind Freihandelsabkommen so wichtig. Im Idealfall hätten wir ein einziges globales Abkommen über den freien Austausch von Waren und Dienstleistungen, das in allen 193 UNO Ländern gilt!